Apfel-Kürbis-Chutney

Apfel-Kürbis-Chutney verbindet süß-säuerliche Äpfel mit dem milden, leicht erdigen Aroma von Hokkaido-Kürbis. Zwiebel, Ingwer, Senfsaat und warme Gewürze geben der eingekochten Mischung Tiefe, während Apfelessig für den nötigen Gegenspieler sorgt. Das Chutney wird weich, aber nicht vollständig glatt und passt zu Käse, gebratenem oder gegrilltem Gemüse sowie herzhaften Reis- und Fleischgerichten. Nach dem Abkühlen wird der Geschmack runder und die Konsistenz kompakter.

Apfel-Kürbis-Chutney mit leicht stückiger Konsistenz in einer Schale
Beispielbild zum Rezept: Apfel-Kürbis-Chutney
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten

Zutaten

Für 3 Gläser à ca. 250 ml
Für das Chutney
  • 500 g Hokkaido-Kürbis vor dem Putzen gewogen
  • 400 g säuerliche Äpfel vor dem Putzen gewogen
  • 150 g rote Zwiebeln
  • 25 g frischer Ingwer
  • 150 ml Apfelessig
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 ml Wasser davon zunächst 80 ml verwenden, bis zu 20 ml als begrenzte Korrekturmenge
  • 2 TL gelbe Senfsaat
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 0,5 TL gemahlene Chiliflocken
  • 6 g Salz

Küchenhelfer

  • 1 breiter Topf mit ausreichend großer Bodenfläche zum offenen Einkochen
  • 3 Schraubgläser à ca. 250 ml sauber und heiß ausgespült

Zubereitung
 

Für das Chutney
  1. Den Kürbis unter fließendem Wasser gründlich abspülen und trockenreiben. Kürbis halbieren, Kerne und faseriges Inneres entfernen und das Fruchtfleisch mit Schale in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Äpfel abspülen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Stücke ebenfalls würfeln. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben.
  2. Kürbis, Äpfel, Zwiebeln, Ingwer, Apfelessig, Zucker, 80 ml Wasser, Senfsaat, Zimt, Chiliflocken und Salz in einen breiten Topf geben und gründlich vermischen. Bei mittlerer bis hoher Hitze unter gelegentlichem Rühren aufkochen.
  3. Die Mischung ohne Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 40 bis 45 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei alle paar Minuten umrühren, damit Zucker und Kürbis nicht am Topfboden ansetzen. Das Chutney ist fertig, wenn der Kürbis weich ist, die Äpfel teilweise zerfallen sind und beim Durchziehen mit dem Kochlöffel kurz eine sichtbare Spur im Topfboden bleibt. Falls die Mischung vorher zu trocken wird, bis zu 20 ml Wasser portionsweise zugeben.
  4. Das heiße Chutney in drei saubere, heiß ausgespülte Schraubgläser füllen, jeweils etwa 1 cm Rand frei lassen und sofort verschließen. Die Gläser etwa 30 Minuten abkühlen lassen und anschließend gekühlt aufbewahren. Das Chutney kann warm serviert werden, entwickelt sein volleres Aroma aber nach dem Abkühlen.
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Aufbewahren und verwenden

Das heiße Chutney in saubere, heiß ausgespülte Schraubgläser füllen, verschließen und nur kurz abkühlen lassen, bevor es in den Kühlschrank kommt. Nach dem Öffnen stets sauber entnehmen und gekühlt aufbewahren; die konkrete Haltbarkeit hängt von sauberem Arbeiten und der Kühlkette ab. Für den besten Geschmack das Chutney vor dem Servieren kurz temperieren.

Konsistenz richtig steuern

Ist das Chutney nach der angegebenen Kochzeit noch sehr flüssig, ohne Deckel einige Minuten weiterköcheln lassen. Wird es zu trocken, esslöffelweise Wasser aus der Zutatenmenge beziehungsweise eine kleine zusätzliche Menge Wasser zugeben und erneut abschmecken. Die Kürbiswürfel sollen weich sein, aber noch teilweise ihre Form behalten.

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