Bei diesem Gebäck werden ganze Äpfel mit lockerem Hefeteig umhüllt und im Ofen weich gebacken. Beim Anschneiden treffen der saftige, leicht säuerliche Apfel und der weiche, mild süße Teig aufeinander. Zimt und brauner Zucker würzen die Füllung, ohne den Fruchtgeschmack zu überdecken. Die Äpfel sollten mittelgroß und möglichst gleich groß sein, damit sie gleichzeitig gar werden.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Äpfel waschen und trockenreiben. Das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen, dabei den Apfel möglichst nicht durchstechen. Die vorbereiteten Äpfel beiseitestellen.
- Die Milch mit der Butter in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Mischung auf lauwarm abkühlen lassen. Mehl, Zucker, Trockenhefe und Salz in eine Schüssel geben. Milch-Butter-Mischung und Ei hinzufügen.
- Alle Zutaten zunächst vermengen, dann den Teig etwa 8 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
- Braunen Zucker und Zimt vermischen. Die Äpfel innen mit der Zimt-Zucker-Mischung füllen und jeweils mit einem kleinen Stück Butter belegen.
- Den gegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz zusammendrücken und in vier gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Kreis von etwa 16 cm Durchmesser ausrollen.
- Je einen gefüllten Apfel in die Mitte eines Teigkreises setzen. Den Teig rundherum nach oben über dem Apfel zusammenschlagen und die Naht gut zusammendrücken. Die Teiglinge mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
- Die eingepackten Äpfel abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Teighüllen im vorgeheizten Backofen 30 bis 35 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Mit einem Holzspieß durch die Teighülle bis in den Apfel stechen: Der Apfel soll weich sein. Die gebackenen Äpfel vor dem Servieren etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Der Hefeteig soll gleichmäßig goldbraun sein und sich an der Unterseite trocken anfühlen. Steche zusätzlich mit einem Holzspieß durch die Teighülle bis in den Apfel: Der Apfel ist fertig, wenn der Spieß ohne großen Widerstand hineingleitet.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die ausgekühlten Äpfel im Hefeteig lassen sich gut abgedeckt bei Raumtemperatur bis zum nächsten Tag aufbewahren. Zum Auffrischen 8 bis 10 Minuten bei 160 °C Ober-/Unterhitze erwärmen; dadurch wird die Teighülle wieder etwas weicher und aromatischer.
Welche Äpfel eignen sich?
Festkochende, aromatische Sorten mit ausgewogener Säure behalten beim Backen ihre Form und werden dennoch weich. Sehr mehlige Äpfel können dagegen schneller zerfallen und die Teighülle von innen stärker durchfeuchten.