Anisringe sind zarte, mürbe Plätzchen mit deutlich würzigem Anisaroma und fein knusprigem Rand. Der Teig wird zu schmalen Ringen geformt, sodass die Gebäcke gleichmäßig backen und sich gut zu Kaffee oder Tee servieren lassen. Durch die kurze Kühlzeit bleibt der Teig formstabil und die Ringe behalten ihre klare Kontur.
Zutaten
Für 24 Anisringe (je ca. 25 g Rohteig)
Küchenhelfer
Zubereitung
Für den Teig
- Die Anissamen in einem Mörser oder mit der flachen Seite eines schweren Messers leicht zerstoßen, sodass sie aufbrechen, aber nicht zu Pulver werden.
- Mehl, Puderzucker, Salz und Anis mischen. Butterwürfel und Ei zugeben und alles rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, luftdicht verpacken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen. 24 Kreise von etwa 4 cm Durchmesser ausstechen und aus jedem Kreis mittig ein Loch von etwa 1,5 cm Durchmesser ausstechen. Teigreste kurz zusammenfügen, erneut ausrollen und ebenso verarbeiten.
- Die Anisringe mit etwas Abstand auf das Blech legen und 12 Minuten backen, bis die Ränder hell goldgelb sind. Die Ringe auf dem Blech 5 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Den zweiten Durchgang ebenso backen.
- Die Anisringe mindestens 20 Minuten vollständig auskühlen lassen, bevor sie in eine Dose gelegt oder serviert werden.
So bleiben die Anisringe knusprig
Die vollständig ausgekühlten Ringe in einer gut schließenden Keksdose aufbewahren. Zwischen die Lagen kann Backpapier gelegt werden; bei trockener Lagerung bleiben sie etwa zwei bis drei Wochen aromatisch und knusprig.
Teig richtig verarbeiten
Den Teig nur so lange vermengen, bis er zusammenhält. Wird er durch langes Kneten warm und weich, die geformten Ringe vor dem Backen nochmals etwa 10 Minuten kühlen.