Anchoiade ist eine provenzalische Sardellensauce mit kräftigem Umami, deutlicher Knoblauchnote und einer weichen, streichfähigen Konsistenz. Die Sardellen werden mit Knoblauch und Olivenöl vorsichtig erwärmt, sodass sie sich fast vollständig auflösen, ohne bitter zu werden. Zitronensaft rundet die salzige Sauce ab. Sie passt als Dip zu gegartem Gemüse, als Brotaufstrich oder in kleinen Mengen zu gegrillten Speisen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Sardellenfilets in einem Sieb abtropfen lassen. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
- Olivenöl in einen kleinen Topf geben und den Knoblauch bei sehr kleiner Hitze etwa 2 Minuten weich werden lassen. Er darf keine Farbe annehmen.
- Die abgetropften Sardellenfilets zugeben und bei sehr kleiner Hitze 5 bis 6 Minuten unter gelegentlichem Rühren erwärmen, bis sie sich weitgehend im Öl aufgelöst haben. Die Mischung darf nicht sprudelnd kochen.
- Den Topf vom Herd nehmen, den Zitronensaft einrühren und die Mischung mit einem Stabmixer kurz zu einer möglichst glatten Sauce verarbeiten. Alternativ Sardellen und Knoblauch mit einer Gabel oder im Mörser zerdrücken und mit dem warmen Öl verrühren. Die Anchoiade warm oder lauwarm servieren.
Aufbewahrung
Die Anchoiade in ein sauberes, verschließbares Gefäß füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 3 Tagen verbrauchen und vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
Konsistenz anpassen
Für eine dickere, streichfähige Anchoiade etwas weniger Olivenöl verwenden oder die Sauce nach dem Abkühlen ruhen lassen. Soll sie als warme Sauce Gemüse überziehen, kann sie mit einem kleinen zusätzlichen Schuss Olivenöl verdünnt werden.