Aeppelbuebe werden hier als kleine Apfelküchlein mit weich-fruchtigem Kern und lockerem Teig ausgearbeitet. Fein gewürfelte Äpfel werden direkt in einen leicht zimtigen Rührteig gegeben und portionsweise in der Pfanne goldbraun ausgebacken. Die Küchlein schmecken warm besonders aromatisch, lassen sich aber auch lauwarm servieren. Eine kurze Ruhezeit für den Teig sorgt dafür, dass das Mehl vollständig quellen kann und die Masse beim Ausbacken zusammenhält.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in etwa 5 mm große Würfel schneiden.
- Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Eier und Milch zugeben und alles kurz zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Die Apfelwürfel unterheben.
- Den Teig 10 Minuten ruhen lassen. Dadurch quillt das Mehl, und die Apfelstücke bleiben beim Ausbacken besser im Teig gebunden.
- Das Öl in einer beschichteten Pfanne etwa 1 cm hoch einfüllen und auf mittlere bis mittelhohe Hitze erwärmen. Ein kleiner Tropfen Teig soll beim Hineingeben sofort sacht zu brutzeln beginnen, ohne rasch dunkel zu werden.
- Pro Küchlein etwa 1 gehäuften Esslöffel Teig in das heiße Öl geben und leicht flach drücken. Je nach Pfannengröße 4 Küchlein gleichzeitig ausbacken, jeweils etwa 2 Minuten pro Seite, bis sie rundum goldbraun und in der Mitte durchgegart sind. Den Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen; die Küchlein bei Bedarf auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
- Die Aeppelbuebe mit Puderzucker bestäuben und warm oder lauwarm servieren.
So bleiben die Aeppelbuebe locker
Die Äpfel sollten fein gewürfelt, aber nicht gerieben werden, damit sie im Teig kleine fruchtige Stücke behalten und nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. Den Teig nur so lange verrühren, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind. Zu langes Rühren macht die Küchlein kompakter.
Aufbewahren und Erwärmen
Am besten schmecken die Küchlein frisch. Reste können abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahrt und bei mittlerer Hitze in einer leicht gefetteten Pfanne oder kurz im Backofen erwärmt werden. Puderzucker erst unmittelbar vor dem Servieren darüberstreuen.