Selbstgemachte Pizza im Pizzaofen backen

Pizza liegt nach wie vor im Trend und das wird sicher auch immer so sein. Es gibt Menschen, die könnten die „italienische Mafiatorte“ jeden Tag essen. Aufgrund der enormen Vielfalt an verschiedenen Sorten kommt auch nie Langeweile auf. Es gibt mehrere Möglichkeiten sich eine gut duftende Pizza einzuverleiben. Die wohl einfachste und günstigste Art und Weise ist der Kauf einer Tiefkühlpizza im Supermarkt. Selbst hier ist die Vielfalt an verschiedenen Böden und Belägen enorm. Aber nicht jedermann ist ein Fan von TK-Pizzen. Die wohl beste Möglichkeit besteht darin, sich die Pizza vom Lieferdienst kommen zu lassen oder sie direkt in der Pizzeria um die Ecke zu essen. Eine ähnlich gute, aber deutlich kostengünstigere, Variante ist, die Pizza einfach selbst zu backen. Im heimischen Backofen gelingt dieses relativ gut. Aufgrund der recht begrenzten Backtemperatur von meist nur 250 Grad C im Ofen wird der Boden allerdings nicht so richtig schön knusprig wie beim Italiener. Mit einem speziellen Pizzaofen, der oft gut und gern 400 Grad C erreichen kann, verwandele Sie Ihre heimische Küche in Windeseile in eine Pizzeria mit Original Pizzaduft. Der Handel hält dafür viele verschiedene Modelle und Arten an Pizzaöfen bereit. Unser Ratgeber „Selbstgemachte Pizza im Pizzaofen backen“ gibt Ihnen einen Überblick über die Vorteile von Pizzaöfen und erklärt Ihnen, welche Gerätetypen es gibt.

Selbstgemachte Pizza im Pizzaofen backen

Selbstgemachte Pizza im Pizzaofen backen

Das sind die Vorteil von Pizzaöfen

Ein kleiner Pizzaofen zu Hause in der Küche kommt den Ergebnissen einer italienischen Pizzeria mit einem großen Steinofen schon recht nahe. Die Vorteile eines Pizzaofens sehen wie folgt aus:

  • Dank der extrem hohen Temperatur von oft 300 und manchmal sogar 400 Grad C wird der Pizzaboden so richtig schön knusprig, ganz wie in der Pizzeria.
  • Ein Pizzaofen braucht aufgrund seines kleineren Backraums meist nur 4-6 Minuten und die Pizza ist bereits fertig. Im herkömmlichen Backofen liegt die Backzeit oft bei 10 Minuten und mehr.
  • Da der Pizzaofen einfach zu bedienen ist, macht die Benutzung nicht nur Kindern Spaß. Auch Erwachsene finden großen Gefallen daran, in nur wenigen Minuten eine selbst kreierte Pizza zu backen.
  • Besonders in beengten kleinen Küchen ist ein Pizzaofen platzsparend unterzubringen. Entweder immer einsatzbereit auf der Arbeitsplatte oder im Küchenschrank untergebracht.
  • Aufgrund der deutlich kürzeren Backzeit und des kleineren Backraums ist ein Pizzaofen in der Regel energiesparender als ein normaler Küchenbackofen. Dieses spart auf Dauer ordentlich an Stromkosten, besonders, wenn Sie häufig für sich und Ihre Familie Pizza backen.

Unterschiedliche Gerätetypen an Pizzaöfen

Die Hersteller bieten im Prinzip drei verschiedene Arten an Pizzaöfen an:

  • Pizzaofen mit Pizzastein: Diese Pizzaöfen, oft auch Pizzamaker genannt, erinnern von der Benutzung her an einen Sandwichmaker oder Waffeleisen. Im Boden und im Deckel sind Pizzasteine eingelassen. Diese werden erhitzt, das Gerät aufgeklappt, die selbstbelegte Pizza hineingelegt, der Deckel wird wieder zugeklappt und schon nach wenigen Minuten ist die Pizza fertig gebacken. Einfach und komfortabler geht es nicht. Aufgrund der hohen Temperaturen von ca. 300-400 Grad C, die diese Geräte erreichen können, wird die Pizza richtig schön knusprig. Empfehlenswert ist z.B. der Pizzaofen Ferrari. Dieser liefert wirklich hervorragende Ergebnisse ab.
  • Mini-Pizzaofen: Die Mini-Pizzaöfen sehen ein wenig aus wie Mikrowellen. Im Prinzip sind sie die kleine Version eines normalen Küchenbackofens. Optimal also, wenn die Küche sehr klein ist und für elektrische Haushaltsgeräte nicht viel Platz vorhanden ist. Sie können neben Pizza auch Brot, Brötchen oder Kuchen backen. In der Regel erreicht diese Geräteart keine extrem hohen Temperaturen, von daher wird der Pizzaboden nicht so lecker knusprig wie im Pizzaofen mit Pizzastein. Sie nehmen aber wenig Raum in der Küche ein und sparen aufgrund Ihrer kompakten Größe eine Menge Energie ein.
  • Pizzaofen mit Terrakottadeckel: Diese Geräteart funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie das Raclette. Deswegen werden diese Pizzaöfen oft auch als Party-Pizzaofen bezeichnet. Die Gäste können durch kleine Öffnungen Mini-Pizzen aufbacken. Mit diesem Gerätetyp können Sie also keine große Familienpizza backen, sondern gleichzeitig viele kleine Mini-Pizzen. Hier steht der Spaß im Vordergrund, denn die Öfen erreichen keine Temperaturen von 300 oder mehr Grad C. Von daher wird der Boden nicht viel knuspriger als im normalen Backofen. Die Pizzen werden aber ganz ordentlich und besonders Kinder haben eine Menge Spaß daran.

Fazit: Mit einem Pizzaofen eigene Pizza backen

Die verschiedenen Gerätearten haben alle Ihre Vor- und Nachteile. Wägen Sie für sich ab, welches Art an Pizzaofen für Sie am geeignetsten ist und schon steht Ihnen die große weite „Pizzawelt“ offen.



Datum der Veröffentlichung:
8. Mai 2017

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Schlagworte:

Backen Backofen Broetchen Brot Haushaltsgeräte Küchengeräte Miniofen Pizza Pizzamaker Pizzaofen Pizzastein

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