Mit einem Wassersprudler Sprudelwasser selbst machen

In Deutschland gibt es ca. 500 Mineralwassermarken. Damit übertrifft uns nur noch Italien mit etwa 590 Sorten. Im Gegensatz zu Spaniern, Franzosen und Amerikanern bevorzugen die Deutschen nach wie vor Wasser mit Kohlensäure. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist also neben Milch, Kaffee, Tee und Bier das beliebteste Getränk der Deutschen. Mit einem Trinkwassersprudler, auch Wassersprudler genannt, können Sie aus ganz normalem Leitungswasser Ihr eigenes Sprudelwasser herstellen. Dieses praktische Haushaltsgerät arbeitet mit einer austauschbaren Gaskartusche, die mit Kohlenstoffdioxid gefüllt ist.

Mit einem Wassersprudler Sprudelwasser selbst machen

Mit einem Wassersprudler Sprudelwasser selbst machen

Beim „Besprudeln“ des Leitungswassers wird dieses dann per Knopfdruck in das Wasser eingeleitet. Je nach Dauer wird mehr Kohlensäure in das Wasser eingebracht. In der Regel können Sie mit einer Gaskartusche ungefähr 60-100 Liter Wasser besprudeln. Schmeckt Ihnen das Sprudelwasser auf Dauer zu langweilig, können Sie es mit verschiedenen Sirups und anderen Konzentraten aufpeppen und dem Sprudelwasser eine ganz eigene Geschmacksnote geben. Die Bedienung des Wassersprudlers ist extrem einfach und auch für Kinder schnell zu erlernen.
Unser Ratgeber „Mit einem Wassersprudler Sprudelwasser selbst machen“ gibt Ihnen viele Informationen zu diesen Küchengeräten und zeigt Ihnen die Vorteile auf.

Aus Leitungswasser selbst Sprudelwasser herstellen

Das deutsche Leitungswasser ist eines der saubersten Lebensmittel. Viele Kontrollen sorgen dafür, dass das Wasser in sauberer und sehr guter Qualität aus der Leitung fließt. Die Qualitätsbestimmungen für Leitungswasser liegen höher, als die für Mineralwasser, welche Sie im Supermarkt in Flaschen abgefüllt kaufen können. Das Leitungswasser ist extrem billig. Ein Liter kaltes Wasser aus dem Wasserhahn kostet weniger als 1 Cent. Im Getränkeshop oder Supermarkt kostet die Flasche Mineral bzw. Sprudelwasser eines Markenherstellers oft mehr als 50 Cent. Sprudelwasser mit Geschmack erreichen oft die 1 EUR Grenze. Wer hier auf Dauer also sparen will, für den ist ein Wassersprudler sicher eine gute Lösung.

Vorteile von Wassersprudlern

  • Endlich kein Schleppen von Wasserkisten mehr. Bei einem Verbrauch von ca. 140-160 Litern Trinkwasser pro Person und pro Jahr ergeben sich (je nach Flaschengröße) gut 150-200 Flaschen Wasser. Bei einer Familie mit mehreren Kindern kommen dann noch einige 100 Flaschen dazu. Diese müssen mühsam vom Getränkeshop oder Supermarkt nach Hause getragen werden. Aber nicht nur das. Die sperrigen und großen Kisten nehmen im Einkaufswagen und im Kofferraum des Autos eine Menge Platz weg. Alles ein wenig mühsam, um Wasser zu bekommen, was man sich auch ganz leicht und in nur wenigen Sekunden selbst herstellen kann. Gerade für Senioren ist ein Schleppen von Getränkekisten kaum mehr machbar. Somit ist der Wassersprudler zu Hause in der Küche eine sehr gute Sache.
  • Haben Sie die Kisten dann nach und nach geleert, müssen Sie den Getränkekasten und die leeren Flaschen wieder zum Supermarkt zurück bringen, um das Pfand zurück zu erhalten. Die leeren Flaschen und Kisten nehmen in beengten Wohnungen mit wenig Stauraum unnötig Platz weg. Und wer steht schon gerne in der Schlange vorm Pfandautomaten, um die leere Flaschen wieder loszuwerden? Für das selbst produzierte Sprudelwasser genügen pro Person 1-2 Flaschen, die Sie sicher platzsparend in der Küche, im Kühlschrank oder im Vorratsraum unterbringen werden.
  • Bei so manchem Test durch z.B. Stiftung Warentest, Öko-Test etc. kam ans Licht, dass einige Mineralwässer aus den Flaschen gar nicht so bedenkenlos, sauber und in Ordnung sind, wie man glaubte. Unzulässig hohe Spuren von Pestiziden, Arsen, Blei, Cadmium, Chlorid, Eisen, Kupfer, Nitrat, Phosphat und sogar Uran wurden in manchen Produkten nachgewiesen. Auch Schadstoffe von den Plastikflaschen (Weichmacher etc.) fanden sich schon im Wasser wieder. Die Skandale um verschmutztes Leitungswasser hingegen haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr in Grenzen gehalten.
  • Schonen Sie die Umwelt. Auch wenn die meisten PET oder Glasflaschen Pfandflaschen sind, die meist wieder zurück gebracht werden, werden jährlich weltweit doch immer noch knapp 150 Milliarden PET-Flaschen neu produziert. Für jede PET Flasche wird Erdöl verbraucht – ein kostbarer Rohstoff, der eines Tages zur Neige gehen wird. Das Verrückte ist außerdem: Um einen Liter Mineralwasser in der Getränkeproduktion abzufüllen, verbraucht der Hersteller gut 3 Liter Wasser. Es wird also beim Abfüllen schon unnötig viel Wasser verschwendet. Ein Wassersprudler kann also die Umwelt und deren Ressourcen schonen.
  • Das Sprudelwasser ist praktisch immer verfügbar, egal ob nachts oder am Wochenende. Eine gefüllte Gaskartusche vorausgesetzt, können Sie jederzeit und unabhängig von Öffnungszeiten der Supermärkte Ihr eigenes Sprudelwasser produzieren. Dieses im Handumdrehen und in Sekundenschnelle.

Lohnt sich die Anschaffung eines Wassersprudlers?

Neben der Grundzutat, dem Leitungswasser, welches fast kostenlos ist, kommen die Anschaffungskosten für den Sprudler in Höhe von etwa 40-100 EUR auf Sie zu. Hier ist meist schon eine Gaskartusche bzw. ein CO2 Zylinder enthalten. Mit der Kartusche können Sie je gut 60-100 Liter Wasser besprudeln, danach ist dann eine neue Kartusche für ca. 20-30 EUR fällig. Im ersten Jahr wird sich geldmäßig der Aufwand für Sie sicher noch nicht gelohnt haben. Je länger Sie das Gerät allerdings nutzen, umso mehr sinkt der theoretische Literpreis für das Sprudelwasser. Da es aber neben dem Einspareffekt, aber noch viele weitere Vorteile gibt, muss jeder Nutzer für sich selbst abwägen, ob sich die Anschaffung eines Trinkwassersprudlers lohnt.

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